Doppelgold für Heekyung Reimann – Hessens Poomsae-Team glänzt bei der WM in Chuncheon

Die Weltmeisterschaften im Taekwondo Poomsae 2026 in Chuncheon, Südkorea, wurden für die Hessische Taekwondo Union (HTU) zu einem ganz besonderen Höhepunkt: Heekyung Reimann aus Marburg krönte ihre herausragenden Auftritte mit gleich zwei Weltmeistertiteln und sorgte damit für einen überwältigenden Erfolg auf der internationalen Taekwondo-Bühne.

In der Damenklasse bis 65 Jahre setzte sich die erfahrene Ausnahmesportlerin souverän gegen die internationale Konkurrenz durch und sicherte sich die Goldmedaille. Doch damit nicht genug: Auch im Paarwettbewerb über 60 Jahre überzeugte Reimann gemeinsam mit Werner Unland aus Niedersachsen und holte sich erneut den Weltmeistertitel. Zwei Starts, zweimal Gold – Heekyung Reimann wurde damit zur Doppelweltmeisterin von Chuncheon.

Mit ihren beiden Goldmedaillen war Reimann zudem an der Hälfte aller Medaillenerfolge des deutschen Teams beteiligt. Insgesamt konnte die deutsche Delegation bei diesen Weltmeisterschaften vier Medaillen erringen – zwei davon gingen auf das Konto der Marburgerin.

Auch die weiteren Athletinnen und Athleten der Hessischen Taekwondo Union zeigten in Chuncheon starke Leistungen und präsentierten sich auf höchstem internationalem Niveau. Der Weg zu einer Medaille war allerdings außergewöhnlich schwer. Besonders in den Leistungsklassen unter 30 Jahre war die internationale Leistungsdichte enorm: In 23 Kategorien wurden insgesamt 92 Medaillen vergeben, lediglich vier davon gingen an europäische Nationen.

Für das HTU-Team blieb es daher bei den beiden Goldmedaillen von Heekyung Reimann. Doch auch die übrigen hessischen Sportlerinnen und Sportler können mit großem Stolz auf ihre Auftritte zurückblicken. Sie behaupteten sich auf einer Weltmeisterschaft mit der absoluten internationalen Spitze, sammelten wertvolle Erfahrungen und unterstrichen eindrucksvoll ihre internationale Klasse.

Chuncheon wird damit vor allem wegen eines Namens in Erinnerung bleiben: Heekyung Reimann. Mit zwei Weltmeistertiteln setzte die Marburgerin ein herausragendes Ausrufezeichen und machte die Weltmeisterschaften auch für die Hessische Taekwondo Union zu einem besonderen Erfolg.